Arbeitsweise

  • Die SOS-Kinderdörfer sind für Kinder in Not da.

  • Wir helfen Kindern, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Für eine starke Generation von morgen

Kinder entwickeln sich und ihre Potentiale am besten in der Familie. Darum engagieren sich die SOS-Kinderdörfer in 135 Ländern für Familien und Kinder in Not. Weil alle Kinder eines Tages selbständig sein sollen, geben wir ihnen Geborgenheit und Nähe, eine passende Ausbildung und individuelle Förderung. So wird aus einem Kind mit schwieriger Vorgeschichte ein eigenständiger, sozial kompetenter und verantwortungsvoller junger Mensch.

Jedes Kind ist einzigartig

Wir kennen jedes betreute Kind persönlich und fördern es in der Entfaltung seiner gesamten Persönlichkeit. Diese Überzeugung verwirklichen wir nicht nur in den weltweit 575 Kinderdörfern, wo verlassene und elternlose Kinder ein liebevolles Zuhause finden. Darüber hinaus betreiben wir angeschlossene Zusatzeinrichtungen, die bedürftigen Kindern und Familien in der Nachbarschaft offen stehen. So strahlen die Dörfer nach außen und wirken auf das ganze Umfeld.

Durch Bildungsarbeit, medizinische Hilfe und die Selbsthilfeprojekte der SOS-Familienhilfe tragen wir in armen Ländern zur nachhaltigen Entwicklung von Gemeinden bei. Darüber hinaus leisten wir Nothilfe in Katastrophen- und Krisengebieten – denn dort sind Kinder besonders betroffen.

So helfen wir in der ganzen Welt

Jedem Kind ein liebevolles Zuhause. Dafür sind die SOS-Kinderdörfer weltweit auf allen Kontinenten für Kinder in Not aktiv. Ein Kind soll Kind sein und seine Talente entfalten dürfen. Wir helfen Kindern, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Und tragen so zu ihrer Entwicklung bei – damit sie später als starke Persönlichkeiten durchs Leben gehen können.

Eine virtuelle Reise ins SOS-Kinderdorf Nairobi in Kenia

Nala ist 10 Jahre alt und lebt im SOS-Kinderdorf Nairobi in Kenia. Ihr Traumberuf: Journalistin. Um die besten Voraussetzungen dafür zu schaffen, fördert ihre SOS-Familie Nalas Potenzial bestmöglich. Und gleichzeitig kann sie das Gelernte an ihre neun SOS-Geschwister weitergeben. Folgen Sie Nala durch Ihren Alltag und seien Sie mittendrin im Familiengeschehen.

Bildung ist nicht gleich Schulbildung

In den SOS-Programmen bieten wir jedem Kind die Möglichkeit, in einem liebevollen Umfeld aufzuwachsen und sich optimal zu entwickeln. Wir helfen den Kindern, tiefe und beständige Beziehungen aufzubauen. Erst dadurch können sie ganz Kind sein und die Welt entdecken – und werden so schließlich auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet.

Entsprechend ihres individuellen Potenzials erhalten SOS-Kinder und SOS-Jugendliche die passende Bildung – und „Bildung“ bedeutet für uns das Lernen von Geburt an. Deswegen betreiben die SOS-Kinderdörfer eigene Kindergärten, Schulen und Bildungszentren, die auch den Mädchen und Jungen aus den Nachbarschaften offen stehen.

Um Jugendlichen den Weg in ein selbständiges Leben zu ebnen, bilden wir sie auch selbst aus: In mehr als 60 SOS-Berufsbildungszentren weltweit erlernen 18.001 Jugendliche einen Beruf. Damit der Einstieg nach der Ausbildung leichter fällt, vergeben wir außerdem unter strengen Auflagen Mikrokredite. So können junge Erwachsene eine eigene Existenz gründen. Wir begleiten sie auf diesem Weg, auch nachdem sie ihr SOS-Programm verlassen haben.

Gesund aufwachsen

Um den schützenden Rahmen für das emotionale und physische Wohlergehen bieten zu können, betreiben die SOS-Kinderdörfer weltweit neben Schulen und Berufsbildungszentren auch 75 medizinische Einrichtungen, wo 2016 fast 900.000 Behandlungen durchgeführt wurden. Die Ärzte vor Ort leisten oftmals lebensrettende Hilfe für Kinder, schwangere Frauen und Eltern.

Das Ergebnis: Starke Persönlichkeiten

Wenn die jungen Erwachsenen die SOS-Programme verlassen, sind sie beruflich qualifiziert und gut in die Gesellschaft integriert. Sie können mit neuen Herausforderungen umgehen und diese Erfahrungen an ihre eigenen Familien weitergeben. Für uns ist die Förderung von Kindern das beste Investment in die Gemeinschaft. Und wir bleiben am Ball: Im Schnitt begleiten wir Kinder und Jugendliche 17 Jahre lang und erreichen pro betreutem Kind zehn weitere Menschen in der Umgebung.